Morbus hermeneuticus

Zitate, Fußnoten, Apparate – der morbus hermeneuticus wird beklagt. Die Abwesenheit authentischen Gedankenthums mag bedauerlich sein, doch witzige Schnorrer und clevere Kuponschneider können durchaus ihren ganz eigenen Charme entwickeln. Schlimm ist die Feigheit, die sich bibliographisch offenbart: »Der da war’s!«

Bei einer eigenen Idee an Gehirntumor denken, das wäre ein korrespondierendes Übel.

© 2020 Christoph D. Hoffmann

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