Ge­schmacks­sa­chen

Geschmäcker als Naturgewalten betrachten: Eine pragmatische Konzession, die argumentativ Sinn macht. Die großen Ströme umleiten und das Weltklima kippen? Dem neuen Menschen einen besseren Geschmack hinterhererziehen? Nicht, dass das nicht ginge, aber stünde es dafür? Lieber dem vordergründigen Sachzwang Recht geben, es erst mal laufen lassen, den alten Adam unter röhrenden Hirschen weiterwursteln lassen und einen Fünfjahresplan zur Entwicklung eigener Interessen aufsetzen.◄

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Interesse

Kein Anlass zu argumentativen Allmachtsphantasien: Interesse wecken? Liebe erwecken? Tote auferwecken? – Mag eigenes Herzblut eine notwendige Bedingung sein. Eine hinreichende ist es nicht.◄

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