Lebensweltliches Argumentieren

Lebensweltliches Argumentieren – ein kurioses Mitgefühl meldet sich zu Wort. »Lediglich lebensweltlich«, das müsse eben manchmal reichen. Besonders im »hier und jetzt« des »diesseitigen Lebens« auf der »sichtbaren Seite der Welt«, könne man oft nicht mehr verlangen. – Soviel Metaphysik für das bisschen Skepsis?◄

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Kaleidoskopischer Blick

Spielzeugkaleidoskop

Der kaleidoskopische Blick, die Frömmigkeit der Postmoderne. Metaphorisch interessanter als die feinmechanischen Perfektionen der Aufklärung aus Palisander, Messing und optisch reinem Glas sind die Hauptgewinne beim Topfschlagen.

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Selbstwiderspruch

»Ich sag’ mal«, vorzugsweise »einfach nur so«, stellt eigentlich einen performativen Selbstwiderspruch dar: die eigene Anspruchslosigkeit an die große Glocke hängen wollen.◄

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Zurück zur Natur

»Guck’ mal Mami, freihändig!« – Künstliche Handicaps (Topfschlagen, Äpfelschnappen, Sackhüpfen ), es sich absurd schwer machen, sich mutwillig selbst behindern, gleichen aufs Erste und im Äußeren durchaus den überkünstelten Verrenkungen, ohne den Naturbegriff argumentieren zu wollen. Der natürliche Unterschied ist freilich zwischen Spiel und Spaß auf der einen, und nerdiger Verkniffenheit auf der anderen Seite zu suchen. – Zwischen Übermut und Kleinmut verläuft die Grenze!

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