Leben im Augenblick

Jenseits von Afrika (Setphoto)

Hoffentlich weit, ganz weit Jenseits von Afrika: »Das Leben im Hier und Jetzt.« Spiel, Satz und Sieg! Was für ein Abholer, was für ein Flachleger, welche Konsensgarantie. Auch die Mutti-Presse kann hier nicht mehr an sich halten: »Lebe den Moment!« – Doch Brigitte-Leserinnen aufgepasst: Im Augenblick zu vegetieren, ist das grauenhafte Los aller subhumanen Lebensformen.

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Die Folter endet nie

Folter

Ein starkes Argument gegen die Folter ist der Umstand, dass der Quäler den Gequälten in ein »Leben im Augenblick« zwingt. In der zeitlosen Unmittelbarkeit des zugefügten Schmerzes wird die »Emanzipation« des Gefolterten von all seinen (lebens-) geschichtlichen Perspektiven angestrebt.

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