Ge­schmacks­sa­chen

Geschmäcker als Naturgewalten betrachten: Eine pragmatische Konzession, die argumentativ Sinn macht. Die großen Ströme umleiten und das Weltklima kippen? Dem neuen Menschen einen besseren Geschmack hinterhererziehen? Nicht, dass das nicht ginge, aber stünde es dafür? Lieber dem vordergründigen Sachzwang Recht geben, es erst mal laufen lassen, den alten Adam unter röhrenden Hirschen weiterwursteln lassen und einen Fünfjahresplan zur Entwicklung eigener Interessen aufsetzen.◄

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Vergebliche Liebesmüh’

Einem Geschmack hinterherlaufen und ihn umstimmen wollen? Vergebliche Liebesmüh’! Wie andere Sachverhalte, haben auch Geschmäcker ihre Naturgeschichte. Aus dem Wissen, wie es zur Katastrophe kam, lassen sich freilich selbst im Hermeneutischen allenfalls Lehren für die Zukunft ziehen.◄

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