Die schönen Künste

Die schönen Künste - Galerie
»Life imitates art
far more than
art imitates life.«
(Oscar Wilde)

Zeitensucher

Müde Augen, schwere Lider, welch ein Blick. Marcel Proust um 1900.

Das schiere Volumen scheint den Leser zu drängen, ein forçiertes Lesetempo vorzulegen. – Ars longa, vita brevis. – Doch vor bulimischer Lektüre sei gewarnt: »All you can eat« bleibt selten »all you can keep«!

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Englische Gärten

Lilith Eve: Herbst im Park

Von romantisierten britischen Snobs inszenierter Weltflucht-Fernweh-nur-weg-von-dieser-Händlerinsel-Eskapismus, oder von Englischen Mächten inspirierter Katechismus? – Illusion Arkadiens, oder Allusion des Paradieses? – Herrschaftlicher Selbstbetrug, oder himmlischer Hyperlink?◄

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Selbstbestimmung

Casino DVD-Cover

Von Eseln heißt es, sie seien derart charakterfest, dass nicht einmal ein Feuer unterm Bauch sie zur Aufgabe ihres Standpunktes bewegen könne. Ähnliche Qualitäten legt der tapfere Ire in Scorseses Casino an den Tag, wenn ihm Nicky Santoro den Kopf in den Schraubstock spannt.

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Vorbehalt

Anführungszeichen

Unsere verharmlosenden „Gänsefüßchen“ heißen im Italienischen »virgolette« (Jungfräulein). Zwischen ihnen werden keine entlastenden Zitate, weder rechthaberische Belege, noch aufplusternde Referenzen »angeführt«.

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Mut zur Lücke

Beitragsbild Seifenblase

Aphorismen stehen zu Recht unter Verdacht. Sie fordern zu nickender Mitwisserschaft heraus. Alle fühlen sich (ein-)gesammelt und hinter enthymematischer Geste gerät jede Ungenauigkeit zu hintergründigem Raunen. Ein Geheimbund entsteht. Die Ellipse wird zum Erkennungszeichen. Esoterisch wird der »Mut zur Lücke« gelobt.◄

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